So tief unten war ich nicht…

Auf youtube gefunden, und irgendwie passend zu den Sorgen und Nöten, die jemand hat auf facebook. Ich weiß, das genau dieser Mann diese Zeilen HIER nicht lesen wird, soll er auch nicht.

Er scheint ein Problem mit dem „ich gehe, wenn es sein muß, auch in eine geschlossene Abteilung, um die Rente zu bekommen, die mir zusteht, sogar laut verschiedener Gutachten!“ zu haben. Habe ich damals zwar auch gehabt, aber mein Suizidversuch ließ wohl keine andere Möglichkeit? Und alles nur aus Angst vor der Zukunft…Nicht die Zukunft in der ehemaligen DDR, sondern in der BRD! Staatsgefährdend konnte da nix mehr gewertet werden, war ich mit 13 damals eine gefährliche Person oder „nur“ kurz mal abgedreht? Unterlagen in der Greifswalder Psychiatrie liegen wohl verstaubt in einem Archiv, gern kann man da ab meinem Tod lesen, was die 41 Tage Aufenthalt in der Kinder – und Jugendpsychiatrie aus mir machten, ich verstand damals gar nix mehr, versuchte aufzuarbeiten, wo ich nie wusste, wie ich das tun sollte..

Hatte mein Vater „nur“Angst vor der Stasi? War das ein willkürlicher Akt oder sehr wohl mit Berechnung, wie meine Schwester mir viel später erzählen wollte? Als alles schon weit zurück lag, viel Zeit ins Land gegangen war? Die persönlichen Interessen meiner Mutter konnten da nicht mehr interessieren, meine Mutsch war leider früh gestorben..

Ich verachte meine Schwester, meinen Onkel,seine Frau heute aus ganz anderen Gründen, die hier keine Rolle spielen. Ich verachte allgemein geldgierige Menschen, denen Gegenstände wichtiger sind als Familienzusammenhalt.

Vor Jahren hatte ich relativ „Glück“, dass ich nur zweimal um Rente „betteln“ musste, bei mir lag nix vor, was Ämter evtl.als nörgelig hätten bezeichnen können. Denn nörgelig oder provokatorische Sachen zu sagen,geschweige zu schreiben: scheint mir auch heute nicht ratsam. Möchte nicht schikaniert werden, sondern in Ruhe alt werden, so richtig alt.

Bin wieder abgeschweift, wie es auch ist, wenn ich nur so in Gedanken bin. Früher konnte ich das noch schwerer steuern, als ich Sachen tat, die man eben nicht tun sollte.

Auf youtube also die schweizerische Dok gefunden über:“Ganz unten – ein Tal im Jura, wo das Scheitern erlaubt ist.“

Was mich wunderte, relativ noch junge Menschen leben auf Dauer in einer geschützten Umgebung, sogenannte „Austherapierte“, depressive Menschen oder Alkoholiker, die ohne dieses Heim sicher nicht mehr leben würden. Erlaubt dort: sogar gering Alkohol, jeden Tag?! Sicher für Deutschland nicht denkbar, aber dieses Model hat mich sehr bewegt, da kranke Menschen (sie sind es, ob sie es selbst sich eingestehen würden oder nicht) sogar etwas arbeiten dürfen. Die Sprache:für mich schlecht zu verstehen, ist eben ein Dialekt oder Mundart, oder ganz einfach: die dort übliche Landessprache. Hochachtung vor den Heimleitern, die ca.100 Menschen eine Unterkunft bieten, in der sie sich wohl fühlen können, entweder für den Rest ihrer Tage oder nur zeitweise. ICH würde nicht einen Moment zögern, wenn nur das meine letzte Chance wäre, um als verzweifelter Mensch Rente zu bekommen, weil ich seelisch und körperlich zu nichts mehr in der Lage bin. Hoffe an dieser Stelle, dass mein Sohn (er hat sich zu abhängig gemacht von seinem Vater, seit die Oma tot ist, vermeidet sogar den Kontakt zu mir, wieder einmal..) nicht ab irgendwann nur noch in so einem Heim leben MÖCHTE, da er nicht selbständig werden wollte, nicht mehr kann, dann nicht mehr..?

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Wieder mal Unsinn eingetroffen..

Sehr geehrte/r

zu unserem Bedauern haben wir festgestellt, dass unsere Aufforderung NR. 354805445 bis jetzt ergebnislos blieb. Nun gewähren wir Ihnen nun letztmalig die Chance, den nicht gedeckten Betrag der Firma OnlinePay24 GmbH zu decken.

Aufgrund des bestehenden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet zusätzlich, die durch unsere Tätigkeit entstandene Kosten von 99,39 Euro zu tragen. Bei Fragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Werktagen. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 05.06.2017.

Gespeicherte Vertragsdaten:

Überweisen Sie den nun fälligen Betrag unter Angaben der Artikelnummer so rechtzeitig, dass dieser spätestens zum 12.06.2017 auf unserem Konto verbucht wird. Können wird bis zum genannten Termin keine Überweisung einsehen, sind wir gezwungen unsere Forderung an ein Inkasso zu übergeben. Alle damit verbundenen zusätzliche Kosten gehen zu Ihrer Last.

Die detaillierte Kostenaufstellung ID 354805445, der Sie alle Positionen entnehmen können, ist beigelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Inkasso Jakob Scheurl

Was wird mein großer Sohn tun…

Wir haben die letzten Maitage..

Ich erinnere mich da wieder an andere Maitage. 1992,mein dicker Bauch – ich schwanger mit einem Sohn – und ich hatte eine selten miese Laune, wie danach leider noch oft.

Meine Eltern, die sich im Juni 1992 noch sehr sorgten, dass ich auch ja den Kaiserschnitt gut überstanden haben möge, nun leider schon tot, die anderen Großeltern auch schon. Opa in Z.: wenigstens er muß begriffen haben, dass seine Frau ,sein Sohn (Vater meines Kindes) sehr im Unrecht waren, er entschuldigte sich aber nicht direkt bei mir, was angebracht gewesen wäre. Er nutzte meinen neuen Freund, dem er wohl vertraute?!

„Ruft mich bitte an, wenn etwas mit Martin sein sollte…“

Wieso sollten wir das tun? Er,seine Frau,sein Sohn hatten doch erst dafür gesorgt, dass mein Sohn (ständig aufgehetzt gegen mich,aggressiv ohne Ende werden konnte) im betreuten Wohnen für Kinder und Jugendliche untergebracht werden musste. Ich sage heute:“Mein Sohn wollte dahin..“ Kein Kind muß sich aufhetzen lassen gegen eine Mutti, die sich zwar vorwirft:“Ja, ich nahm MEINEN Computer auch noch mit, es war ja meiner!“, aber sonst?

Ich bat ihn, sich an Regeln zu halten! Ist das heute so schwer einzuhalten? Scheinbar ja. Das bissel Hausaufgaben – Förderschule, kann mir nicht denken, dass Kinder da viel aufbekamen, und auch davor:viel war es doch sicher nie -, aber mein Sohn entwickelte sich zu einem kleinen Faulpelz,später..?

Plaudern über Wohneinrichtung gefällig?

Wieso nicht..

„Wie geht es dir denn jetzt im Heim?“

Als die Klassenlehrerin das raushaute, beschwerte ich mich. Egal, ob irgendein Jugendamt falsche Vordrucke benutzt, heute ist es „betreutes Wohnen für Kinder und Jugendliche“. Nix da von „Heim und Garten“. Man kann das Wort „Heim“ auch anders hin drehen, so, dass es nicht witzig wirkt, ich denke da aber nicht an:“Heim ins Reich..“!

Nun, mein kleiner 11 Jahre alter verwöhnter Sohn trat im Wohnbereich Nummer 1 erst einmal die Tür kaputt, wie er das 2003 auch in meiner schönen Wohnung getan hatte, mein späterer Freund reparierte sie so, da sah keiner mehr den Schaden. Bei der Randaliererei störte ihn diesmal keine Nachbarin, ich auch nicht.

Mag ja sein, dass „betreutes Wohnen“ für arg strapazierte,gar verzweifelte Eltern das Non plus Ultra ist. Nicht bei mir! Ich gab dem Kindesvater Martins neue Telefonnummer,gab der Einrichtung seine Telefonnummer,er beschwerte sich? Da spürte ich wieder: der ist nie und nimmer ein fürsorglicher Vater, hätte mein Kind von einem anderen Mann bekommen sollen!

Sind aber so irrige Gedanken, die nicht weiterbringen.

2003 ist auch schon lange her, zum Glück. Danach folgten Besuche hin und her, Martin, mein Sohn, hätte gern mehr Besuche bei der Oma gemacht, klar: dort bat man ihn nie, im Haushalt zu helfen. Für mich ist es nämlich Unsinn, wenn es da Geschlechtertrennung gibt, Motto:Frauen:Hausarbeit,Kinderbetreuung,Bettgespielin,nebenbei noch einem tollen Job nach gehen…Mann, wenn der arbeitslos ist: der durfte auf dem Gehöft, welches ich in Z.kenne: herumgammeln, saufen, fremd gehen, in die Kneipe rennen,sich bei den Brüdern ausheulen. Ein Bruder blieb ihm..Ob die anderen wegen falscher Lebensweise dahin gingen ( zu früh), was weiß ich..

Eine Frau muß eben nicht krank sein, wenn sie einen untreuen, schlagenden Partner verlässt! Wenn sie die unverschämten Großeltern – seine Eltern – nicht mehr ertragen kann, das Frauenhaus war erste Station. Und ja: ich staunte damals nicht schlecht, als mein Kleiner zum Puppenhaus hinstürzte. Ich bremste ihn nicht, wieso sollen nicht Jungs auch mit so etwas spielen? Mädchen spielen sicher auch mit sogenanntem Jungenspielzeug..

Bin ich 2010 froh gewesen, als mein Sohn 18 war, aus dem betreuten Wohnen sofort zur Oma zog? Nein, er vergaß, dass sie auch mal sterben könnte. Es sei denn, er dachte da nur an den Wohnraum, Menschen könnten ihm mittlerweile egal geworden sein, jene Menschen, die ihm bisher alle Probleme aus dem Weg räumten, sein Vater gehörte von 2010 bis 2017 auch zu diesen Leuten. Ich sage dazu:sein Problem!

Oma und Opa segneten mittlerweile das Zeitliche, ich fand weder ordentliches Grab, noch Grabstätte. Da ich sie beide nicht vermisse, vermisste ich 2016 auch keinen Grabstein, wusste nur genau Bescheid: da ist mehr als nur Geiz mit im Spiel. Könnte auch Herzlosigkeit dabei sein. Und laut späterer „DANKE“-Info auf „OZ trauer.de“ trauerte mein Sohn nicht gleich mit?

Mitarbeitern vom Jugendamt, dem betreuten Wohnen, die immer nur meinten, ich möge nicht über Oma herziehen:“Ist mir egal gewesen, was IHR von mir wolltet, IHR zeigtet dem Vater, was er alles darf, habt mich beschimpft, beleidigt, unmögliche Dinge von mir verlangt.(so sollte ich zu dem schlagenden Vater zurück,den Sohn natürlich mitnehmen? Also hieß das: meinen neuen Partner verlassen, Job und Wohnung aufgeben? Geht es noch? War etwa die Einrichtung mit meinem Sohn überfordert oder genervt von seinen Forderungen? DAS war mir nun egal gewesen!)

Derzeit tausche ich mich aus, da es auch sicher woanders Eltern gibt, die sich zuerst sehr schuldig fühlen, wenn ihre Kinder woanders wohnen „wollen“, egal, aus welchen Gründen. Nur die wenigsten Eltern sind echt überfordert, davon bin ich fest überzeugt. Kann einfach nicht sein, dass es in betreuten Wohneinrichtungen so abgeht:Kinder und Jugendliche dürfen endlos Strom und Wasser vergeuden? Wenn Kinder Mist in der Einrichtung machen, darf gedroht werden:“Dann kommst du am Wochenende eben nicht zur Oma..“, ach ja, was interessant für mich war: mein lieber Sohn litt an einer Matheschwäche, er schwänzte bei mir nie, aber er tat das in der Wohneinrichtung? Schule beschwerte sich sicher kaum beim Jugendamt, oder etwa doch?

Übrigens:tolle Idee in jenem Frauenhaus,wo mein Sohn (10 Jahre jung, da ging das noch!) und ich für 14 Tage unterkamen: Dusche, dafür musste man sich Chips holen, die man kaufte, soviele Chips,so lange durfte geduscht werden. DAS war doch mal Hinweis auf: es kostet eben was! Strom: da merkte ich derartige Idee nicht. Musste nur auf meinen Einkauf aufpassen. Hatte noch keinen eigenen Kühlschrank und verpasste es, an meine Einkäufe meinen Namen zu schreiben.Schwups, nahm sich das jemand anderer. Ich verbarg meinen Ärger und Frust, war ja glücklich, den Nörgelnden aus Z.entkommen zu sein, die Erinnerungen werden mich noch lange verfolgen, wette drauf!

Ganz normaler Tag

Ich sprach den Wunsch aus, meine tote Freundin Rosi zu besuchen, auf dem Friedhof.

Mein Freund ist nicht der typische Friedhofsbesucher – wenn es den denn gibt –  und überraschte mich, als er gestern urplötzlich dorthin fuhr.

Friedhof ist für mich ein Ort wie fast jeder andere auch.Mit dem einen Unterschied: macht man dort seinen allerletzten STOP, ist es eben der allerletzte!

Ich kann nicht wissen, ob es der Seele meiner lieben Freundin gut geht. Als ich so an ihrem Grab stand – Risse auf dem Erdboden waren immer noch da, wie auch die Zweige, die das Grab bedeckten, wie man das als Angehöriger ab irgendwann im Jahr tut oder machen sollte – dachte ich, wie sie jetzt gehandelt hätte:

entweder allein – früher, als sie sich noch besser bewegen konnte- oder so ab April 2014 mit mir: Zweige abräumen, evtl.Risse in der Erde mit Erde bedeckt, die ersten Blümchen gepflanzt, geharkt, Foto geknipst. Und ja: evtl.sogar noch den Grabstein abgewischt?!

Es bereitet mir keine Freude, dort NICHTS zu tun, aber es ist nun einmal wahr: ich war nicht Rosis Tochter,Schwiegertochter oder Enkelin. Es gibt genügend Angehörige, die sich um meine Rosi kümmern sollten. Früher kümmerte sie sich auch genügend um die Ihrigen, vielleicht zu sehr.

„RIP, meine liebe Freundin, ich denke mal, spätestens im Juni, wenn du Geburtstag hast oder hättest (?), wird sich an der Grabstätte etwas tun..“

Stichwortgeberin Rosi

Friedhöfe haben so etwas Stilles, im Positiven wie im Negativen. Hab nicht ahnen können, dass es sogar Fans von Cremeteries gibt, finde dieses Wort geheimnisvoller und schöner als das deutsche Wort.

Bin zwar traurig, das die Stadt in der ich lebe, kein Columbarium hat, aber ist eben nicht zu ändern. Scharf auf meinen frühzeitigen Tod bin ich ja auch nicht..

Fans auf „meiner“ Seite „pinterest.com“, wo  User zur Entspannung Fotos mancher Art hoch laden können.Positiv: (wie auch bei Twitter ausprobiert): mein Fakename Urs Urmel wurde widerstandslos akzeptiert, was ich beruhigend finde und auch weiterhin finden werde.

Auch wenn meine Rosi nicht mehr unter den Lebenden weilt, so war sie es auch heute, die mir ein Stichwort gab: Umgang mit anderen Menschen, wieso nicht ein Gespräch auf dem Friedhof in Gang setzen?

Tat das ja gestern, auch wenn es nur eine Bitte war. Ich spreche ohnehin zu wenig mit anderen Menschen, auch das frustriert ein wenig. Bin wieder mehr zum stillen Menschen geworden, seit es diese Freundin nicht mehr gibt, die auch viel und gern redete. Ihr einer Sohn wusste so – ab Tod von Rosis Ehemann – :“Mit Mutti stimmt etwas ganz und gar nicht, sie spricht nicht mehr wie ein Wasserfall..“

Heute auch mal wieder angesehen: eine der schnulzigen Serien, (Folge nun schon: 2625) von denen ich annahm, das schauen sich nur alte Leute an. Nö: mein jetziger Freund gestand mir vor Zeiten, auch er hatte da einen Nerv für. Soaps usw.,an die ich nun gar nicht heran komme. „GZSZ“ und was es da noch alles geben mag.

„Sturm der Liebe“ ( oder war es doch „Fürstenhof“ oder „Rote Rosen“?) usw.mag auch nicht jedermanns Geschmack sein, muß auch nicht.Ich frage mich manchmal, ob dieses oder jenes Thema nach Rosis Geschmack gewesen wäre.

Natur mochte sie in jenen schon über 2000 Folgen einer Serie, die mich vor Rosi nie interessierte. Sind eigentlich auch zwei Serien, die ich nicht auseinanderhalten kann,sie sehen sich, wie sich ein Kitschroman liest (für mich, daher lese ich keine..) : fast immer gleichbleibende Handlung, nur ab und zu etwas verfeinert, mit anderen Darstellern.Das Leben ist doch ähnlich „gestrickt“, nicht wahr?

Was Rosi nicht mochte: Gewalt in Filmen ansehen, ich mag das auch nicht besonders. Gestern kurz mal hinein geschaut:“Mister und Misses Smith“ mit Anjelina Jolie und Brad Pitt, die sich ja haben scheiden lassen oder die noch im „schönsten“ Scheidungskrieg sind. Nachfolgendes „Branjelina“ auch nur teilweise betrachtet, denn: Werbung aller Art regte mich schon immer auf, nervt mich auch nach wie vor. ( Das „kurz hinein schauen“ stammt noch aus meiner Zeit in Z.,als ich fast immer allein unseren gemeinsamen Sohn zu Bett bringen durfte, ich erzählte ihm selbst ausgedachte Märchen (Junge, der in einer Spiegelwelt erwacht..), spielte sein „Pokemonspiel“ über Linkkabel mit, las etwas vor, es hat Spaß gemacht! )

Ich wette, in der Serie „the big bang theory“ albert man verschiedene Ideen nach? Aus Sheldon und seiner Freundin machten seine Freunde auch ein Shamy, was ich putzig, dann nur noch albern  finde.Nun,lustige Serien haben wohl den Tatsch, ab irgendwann albern herüber zu kommen, wenn sich Folgen wiederholen.

Klatsch und Tratsch beschreiben, Witze vorlesen, etwas lustig sein, ab und zu mal ein Bierchen trinken (Biermischgetränk, also eher harmlos) oder Eierlikör : auch das war meine Rosi. Ich kaufe aber nicht, weil sie es tat: bunte Zeitungen und Zeitschriften. Wir stellten beide fest: Themen wiederholen sich, egal, welche Zeitung man kaufen würde. Gern hätte ich Rosi die ewige Raucherei verboten, aber wer war ich denn, das ich das hätte tun dürfen?!

Das Paar, oder: evtl.wird aus den beiden Leutchen ja ein Paar (?), trifft auf einem Friedhof zufällig aufeinander. Jeder trauert um einen speziellen Menschen. Ist in Filmen etwas zufällig? Vielleicht nicht..?

Das „mit Toten reden“ liegt nicht jedem Trauernden. Ich sagte „Rosi“ am Tag nach ihrer Beisetzung, sie möge da herauskommen, was natürlich nicht geht. Habe meine Trauer mal beobachtet: von Unverständnis, Fassungslosigkeit wechselte das dann in Wut und Ärger, später aber konnte ich doch weinen. Toll: ich fand „vergiß mein nicht“ Pflanze, weggeworfen in einen Behälter, der auf dem Friedhofsgelände steht.“Nein, liebe Rosi, ich werde dich so schnell nicht vergessen und ich danke dir jetzt schon, wenn mir wegen dir und unserer Vergangenheit neue und dann ganz andere Ideen in den Kopf kommen!“

Ach ja, noch etwas..

Rosis einer Enkel sagte zu ihr:“klar, ich könnte mit Opa reden, aber der antwortet doch nicht..“

Es gibt Menschen, die glauben ganz fest an Schutzengel, ich tue das auch. Es erleichtert das tägliche Leben und hilft, mit Verlusten umzugehen! Also:“Ruhig mal mit den geliebten toten Angehörigen reden, möglich, dass ihre Seelen zuhören und geheime Zeichen geben..“

Ich hangele mich so durch…

„Urmel aus dem Eis“ war ja mein letztes Stichwort , sozusagen. Es blieb mir wichtig, daher ja auch mein Fakename auf Facebook:Urs Urmel.

Noch mehr Eisiges:

Kryonik (und nebenbei andere Themen..)

Fiel mir auch so nebenbei auf oder ein, als ich mich wieder intensiver als ich wollte, mit Thema Tod und Sterben befasste.

Was wird aus uns, wenn wir uns entscheiden zu gehen (gibt ja Menschen, die begehen leider Suizid, die entscheiden selbst!) oder der Körper gibt das Signal zum Aufhören?

Auf Youtube und sicher noch auf anderen Kanälen wird man schlau. Da wird groß und breit berichtet, was aus dem Körper wird, wenn wir abtreten. „A certain kind of daeth“ hatte mich besonders interessiert, bedauerlicherweise bin ich kein Spezialist bei Übersetzungen,kann also nur vermuten, was man dort redete.

Der schwarze Humor in Form des auffgehängten kleinen Skeletts in einem Büro besagt:ohne den geht es hier natürlich nicht!

Die toten Menschen, die in jenem Video gezeigt wurden: teilweise auch schon verfärbt, ungeschönt, wie eben der Tod daher kommt. Zum Glück musste ich selbst noch keine Leiche sehen…

Meine liebe alte Freundin Rosi? ( gestorben im letzten Jahr, nach ihrem 78. Geburtstag) Was die wohl zum Thema einfrieren gesagt hätte, wenn sie es gewusst hätte? Sie sparte ja intensiv für die eigene Bestattung, bekam auch ihren Sarg, in dem sie jetzt unter der Erde liegt. Und sie bekam auch ihren Namen, hinzugefügt auf dem Grabstein, der ab Tod ihres Ehemannes steht, ab 2010 irgendwann.Es vergehen natürlich einige Tage bis Wochen,gar Monate, und dann steht ein mehr oder weniger hübscher Stein an Ort und Stelle. Vorausgesetzt,man hat sich eben dafür entschieden, das Geld stimmte oder der Verstorbene war einem das wert. Soll Menschen geben (kenne da auch welche), die entscheiden sich für unsinnige Sachen wie:Wappen später auf dem Grabstein und Beisetzung im Sarg. Nun, dieser mir bekannte Mensch hat schon jetzt Angst vor  vielen Veränderungen. Und bei einer evtl.Einäscherung verändert sich unheimlich viel. Ich versuche derzeit, die Angst vor dem eigenen Ende zu minimieren, man möchte sich das  nicht vorstellen, wenn man entweder im Sarg unter der Erde liegt (irgendwann zernagt von allerlei Würmern) oder der tote Körper wird in einen Ofen geschoben,verbrennt..Aus dem Jenseits hörte ich aber noch keine Klage, dass es zu heiß gewesen wäre. Meine lieben Eltern ließen sich nämlich verbrennen. Wenn diese Lieben so mutig waren, so entschieden, da möchte ich doch keineswegs abseits stehen..Und Kryonik liegt mir auch deshalb fern, weil ich denke: meiner Seele wird es dereinst egal sein, ob mein Körper im Sarg liegt,ob er eingeäschert wurde oder tiefgefroren wie ein Stück Fleisch im üblichen Gefrierfach eines normalen Kühlschranks herumliegt oder besser: herumhängt, eingewickelt (nach sehr sorgfältiger Behandlung!) in einen Schlafsack. Neben anderen menschlichen Körpern. Und man weiß es eben noch nicht ganz genau, ob diese Methode erfolgversprechend sein wird. Die Interessierten geben das teilweise natürlich zu, da führt eben kein Weg dran vorbei.

Mit meinem Geld „veranstalte“ ich derzeit andere Dinge. Eine Lebensversicherung kündigte ich entnervt zu der Zeit, als ich schwanger war. Und heutzutage ist das normale LEBEN schon nicht ganz billig, wieso also für etwas ansparen, von dem man nicht weiß, ob es sich lohnt?!

Bestatterweblog: da wird ja viel kommentiert und geschrieben. Texte, die oft voll meine Zustimmung finden! Sarg oder Urne also?

Andere Länder sind da etwas weiter.

Man hatte oder hat (?) da keinerlei Probleme, den toten Körper eingewickelt in ein Tuch, so der Erde zu übergeben. Praktisch und man spart Holz usw.

Mit dem Wort einwickeln bin ich nun zurück bei der Kryonik.

So phantastisch  das auf youtube auch daherkommt: wäre mir zu kalt und ich friere ungern. Nein: Spaß beiseite.

Was sind das für Menschen, die sich dafür entscheiden, ihre Lebensversicherung hinzugeben (denn ganz billig ist die Überführung und das davor bzw. das danach nicht), um dereinst evtl.wieder aufzuwachen? In einer hoffentlich heileren Welt, in der man Organe nach Belieben austauscht, Knochen und Gewebe gleich mit und was es sonst noch im menschlichen Körper auszuwechseln gäbe. Auch das Gehirn..? Wenn die Forschung später so weit sein sollte, wozu bräuchten denn dann Roboter menschliche Gehirne. Ich denke, es bleibt ein Wunschtraum: der eigene Kopf, zum Leben erwacht aufgesetzt auf einem anderen Körper, der so gar nichts Menschliches aufweist.. Gibt  Leute,die lassen nur ihren Kopf einfrieren, also scheint man besonderen Wert auf den Kopf zu legen.

Es sind Menschen, wie du und ich, alt oder jung, evtl.etwas reicher, aber mit dem unbändigen Wunsch,so lange zu leben, bis man selbst keine Lust mehr hat zu leben. Und was, wenn ein Forscher dann ein Verfahren heimlich entwickelt hätte, der das Sterben unmöglich macht? Ewig jung sein? In diversen Filmen wurde das schon durchprobiert, manchmal gruselig oder märchenhaft,aber eben dies als der letzte Traum der Menschheit?

Betroffenheit machte sich in mir breit, als ich so las, ein Mädchen habe sich nun einfrieren lassen dürfen, an Krebs erkrankt. Welches Elternpaar würde da nicht gern Geld ansparen (für den Notfall also), um ein totkrankes Kind wenigstens in der Zukunft geheilt zu wissen?

In Kirchenkreisen wird das Thema Kryonik nicht so sehr geschätzt, man greift ja damit in Gottes Plan ein, der besagt: ab irgendwann ist Schluß, um es salopp zu umschreiben.

Facebook : ja oder nein?

Das „gefällt mir“ von einem Fernsehmoderator (und ich schalte hier in Stralsund sehr oft den TV – Apparat ab!) schmeichelte mir. Zugleich, ja automatisch kam wieder mein Gedanke an Beitragsservice (Ex-GEZ) und folgerichtig:

Gruppe,die sich gegen den Beitragsservice wehrt: in Facebook.

Auf Facebook kann ich nicht mehr „dazustoßen“, denn als mir mein Originalname zu langweilig vorkam und ich eine Weile als Urs Urmel „herumturnte“, fiel das leider den Machern bei Facebook auf und ich wurde entfernt.

Wie ich auf den Namen Urs Urmel kam: Urs: meine Mutti trug den Namen Ursula, das Bärchen soll das bedeuten, niedlich, nicht wahr? Ursus dürfte dann der Bär heißen, ich kürzte das alles auf Urs ab. Den Vornamen Urs gibt es tatsächlich! Und Urmel: nach dem „Dings“ im TV, als Dirk Bach noch lebte und da mitspielte. Könnte ein Fernsehspiel oder dergleichen gewesen sein, ist zu lange her.“Urmel aus dem Eis“ also.

(Dirk Bach, der lustige Moderator wird wohl noch ganzes Weilchen in meiner Erinnerung fortleben. Nicht nur,weil er „DschungelCamp“ moderierte, an der Seite jener Schönheit, deren Name mir momentan nicht einfallen mag. Die bunte Kleidung riß ihn etwas heraus aus der Masse jener Männer, die geschniegelt im TV daherkommen. Ob Dirk jetzt schwul war oder nicht: ebenfalls egal, ich habe nichts gegen Schwule!)

Zurück zu Facebook.

Natürlich ärgerte es mich – wenn auch nur geringfügig! -, dass ich nun nicht mehr posten konnte. Ich schrieb auch nicht Sachen wie:“bin kurz auf dem Klo – komme gleich wieder..“, obwohl: hätte ich wohl besser tun sollen, denn dann hätte man mich wohl nicht entfernt? Das Ding zur BRD,Ost und Westgruppen, eine tolle Frau, die einst versuchte, aus der BRD in die DDR überzusiedeln, es wurde ihr verwehrt, nebenbei die Spieleanfragen, die mir ab und zu zuviel wurden. Das einzige Spiel, welches ich echt mochte:“Criminal Case“, erinnert so an die Serie „Criminal Intent“, absolut mein Ding, immer noch, und auch nach der 3.Wiederholung. Interessant auch für mich zu beobachten, wie sich der Star Vincent d Onofrio veränderte: vom noch schlanken Mann in den etwas beleibteren Typen..Man wird ja älter, nicht wahr?

Dieser Tage bemühte ich mal meinen Personalausweis, den ich natürlich nicht in seiner Vollständigkeit hochlud um damit „Eindruck“ bei Facebook zu hinterlassen.Ich gehe ja sorgfältig mit meinen Daten um,scannte Bild und die gedruckte Unterschrift extra ein,sandte ab. Nun,das hat bei Facebook eben nicht den erwünschten Erfolg gehabt, man lehnt mich weiter ab…

Natürlich werde ich nun keine weiteren Ausweise stückchenweise kopiert absenden, auch meine alten Ausweise,einer davon wies mich als Mitglied des Autorenverbandes aus usw., die dürfen weiter irgendwo versteckt liegen bleiben, bis evtl.mein Sohn mal meine Wohnung auflösen wird oder auch nicht..

Ist Facebook mir nun so wichtig?

Ich habe mich auf Twitter ein wenig herumgetrieben, mir fiel auf: wahnsinnig lange Texte kann man dort nicht an einem Stück der Öffentlichkeit präsentieren, ein Mangel, der mir aber auch egal ist.

Nein, Facebook wird auf mich weiterhin verzichten müssen und dürfen, denn Fakenamen oder Künstlernamen sind ja unerwünscht.

Und doch:zumindest einen Freund vermisse ich: er wanderte aus Deutschland aus, postet heftiges Zeugs und man sperrte ihn nicht dafür. Finde es auch eigenartig aber er verwendet seinen echten Namen oder ich denke: es wird sein echter Name sein.

Facebook darf mir auch nicht so wichtig werden, dass ich darüber das reale Leben hinter mir lasse, nur noch spiele oder gar Angstzustände bekomme, Motto:“es könnte irgendwann der 3.Weltkrieg ausbrechen oder „nur“ ein kleiner Bürgerkrieg irgendwo, nahe Deutschland. Es gibt schon genügend Kriege und ich bin sicher nicht die letzte Person, die findet:“Macht mal endlich Schluß damit..“

Sarg selbst herstellen wollen!

Habe eben einen tollen Beitrag gelesen, wie man ihn genau benötigt! Und zwar jetzt,wo man noch nicht zu alt ist.Problem bei der Sache:wäre der selbst“gebastelte“ Sarg fertig,in einer 1 Raumwohnung ist nicht wahnsinnig viel Platz für das neue „Möbelstück“, in dem man sich nur kurze Zeit „wohl“ fühlen kann. Bin sehr für dieses Thema und sehr gegen die teuren Preise,die einem sicher irgendwann aufs Auge gedrückt werden,wenn man nicht aufpasst…Und ich liege auch lieber (jetzt noch!) im Bett und nicht in dem Möbelstück,genannt „eigener Sarg“…